#2 übers Glücklichsein & wieso es uns oft so schwerfällt
Shownotes
Heute spreche ich mit euch übers Glücklichsein & wieso es mir die Wolken in meinem Kopf oft so schwer machen, dieses Glück auch wirklich zuzulassen. Außerdem schauen wir gemeinsam, was uns im Alltag unglücklich macht und was wir vielleicht längst loslassen sollten. <3
Danke für eure Liebe zu meiner ersten Folge, ihr seid wirklich goldig!
PS: Ich darf einen Blurb für GLASGOW BOYS schreiben und bin over the moon deshalb!
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Wolken im Kopf.
00:00:01: Irgendwo zwischen Chaos, Heilung und Happy Ends.
00:00:04: Mein Name ist Sarah Stankiewitz.
00:00:06: Ich bin Vollzeitautorin von Liebesromanen Und dieser Podcast ist für alle die auch manchmal zu viel fühlen Hier geht es um Selbstliebe- und mentale Gesundheit Gespickt mit einem Blick hinter die Kulissen einer Vollzeitautorin Also schnappt ihr dein Vielgutgetränk?
00:00:19: Und staucht mit mir in meine Gedankenwolken ab.
00:00:27: Hallo ihr lieben!
00:00:28: Und herzlich willkommen zur ersten richtigen richtigen Folge Wolken Im Kopf.
00:00:32: Und als allererstes wollte ich einmal ein riesiges, riesiges Dankeschön an euch da lassen.
00:00:37: Als ich diesen Podcast angekündigt habe, hab ich mir vorher darüber nicht wirklich Gedanken gemacht.
00:00:41: also ich hab diese Folge aufgenommen und sobald sie online war, hab' ich einfach ganz schnell mit Kenvern den Post gebastelt und das in die Welt gehauen Und ich hätte nicht damit gerechnet dass sich so viel Zuspruch dafür bekommen Dass es so viele von euch gibt, die den Podcast irgendwie sofort gehört haben und richtig hyped waren.
00:00:54: Das hat mich wirklich unfassbar glücklich gemacht und ich hatte in diesem Moment einfach das Gefühl... die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
00:01:00: Kennt ihr diese Momente, in denen sich einfach irgendwie alles fügt und sich so richtig anfühlt?
00:01:05: Also grundsätzlich bin ich an der Meinung dass es gar nicht so viel richtig und falsch gibt was den eigenen Weg betrifft aber in diesem Moment dachte ich mir einfach so ja genau das will ich einfach ungefilter über meine Gedanken mit euch sprechen und ich will, dass ihr euch gesehen fühlt.
00:01:20: Und das habt ihr mir jetzt schon gespiegelt.
00:01:21: also ihr habt wirklich unter der Folge auch wirklich hier Kommentare hinterlassen.
00:01:24: Ihr habt mich auf Instagram geschrieben und das bedeutet mir einfach unfassbar viel weil ich das Gefühl habe, dass wir voll auf einer Wellenlänge sind und dass ich je noch mehr Leute erreichen kann auch nach tieferen Ebene als ich es irgendwie auf Social Media kann.
00:01:37: Also mit meinen Büchern, da erreiche ich ja hoffentlich auch schon ein paar von euch auf einer tieferen Ebene.
00:01:41: Aber Social Media ist ja oft sehr oberflächlich.
00:01:43: wir alle haben eine Aufmerksamkeitsspanne von keine Ahnung drei Sekunden oder so und ich nehme mich gar nicht mit raus wie alle sind durch diese ganze Doom Scrolling Geschichte ja so ein bisschen vorbelastet und können uns auf Social Media oft gar nicht mehr so richtig auf tiefe Inhalte einlassen.
00:01:56: Und deshalb finde ich Podcasts einfach auch so toll und so tolles Mittel um einfach mal tiefer in Themen rein zu gehen.
00:02:03: Und euer Feedback hat mich auf jeden Fall wahnsinnig glücklich gemacht und deshalb möchte ich heute auch genau über dieses Thema mit euch sprechen, nämlich übers Glücklichsein.
00:02:12: Warum es uns oft so schwer fällt das zuzulassen und anzunehmen?
00:02:17: Aber bevor wir da jetzt tiefer in das Thema einsteigen, möchte ich noch einmal kurz unterscheiden zwischen zwei verschiedenen Formen von Glück weil ich glaube, dass gibt es Unterschiede... Wir haben auf der einen Seite das Glück, dass uns so in die Hände fällt und uns in die Wiege gelegt wird.
00:02:30: Darunter zählt, in welchem Land wir geboren wurden, welche Familie wir haben wie unsere gesundheitliche Verfassung ist, welche Chancen und Privilegien wir mitbekommen.
00:02:38: Und das ist ja etwas was wir uns alle nicht aussuchen.
00:02:40: aktiv also.
00:02:41: manche Menschen starten einfach mit mehr Möglichkeiten ins Leben und andere mit deutlich mehr Herausforderungen.
00:02:47: Das ist eine Form von Glück, die wir nicht aktiv beeinflussen können.
00:02:50: Und dann gibt es aber die Formen von Glück, die wir aktiv beeinflussen können und über die möchte ich heute auch sprechen.
00:02:55: Und vor allem darum warum es uns oft so schwer fällt diese Momente des Glücks wirklich zuzulassen wenn eigentlich vieles in unserem Leben ja schon gut läuft.
00:03:04: Und ich habe das Gefühl, dass wir als Menschheit und ich nehme mich da auch wieder natürlich mit rein.
00:03:08: Ganz oft unser Glück irgendwie im Außensuchen und dass wir denken okay wenn ich das erreicht habe dann bin ich glücklich.
00:03:13: Wenn ich endlich in dem Traumhaus wohne, dass ich irgendwie online gesehen hab dann bin Ich glücklich!
00:03:17: Wenn ich die und die Summe auf dem Konto habe Dann bin ich endlich glücklich.
00:03:21: Aus Autorinensicht, wenn ich den Spiegelbesteller geschrieben habe dann bin ich endlich glücklich.
00:03:25: Und gerade bei dem Punkt kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen dass ein Spieglbesteller definitiv nicht glücklich macht.
00:03:30: er kann natürlich einige Türen in der Verlagswelt öffnen aber mit Glück hat das meiner Meinung nach nicht sonderlich viel zu tun zumindest im einem Fall nicht.
00:03:38: Denn bei mir war es so da sich damals als ich mein erstes Buch veröffentlicht hab Da habe ich gar nicht an den Spiegelbesteller gedacht.
00:03:44: Es war für mich einfach so weit entfernt dass das für mich gar nicht zur Option stand und deshalb hat es mich auch nicht unglücklich gemacht, dass ich das nicht erreicht habe.
00:03:52: Aber je mehr ich dann so in die Verlagswelt gerutscht bin und je mehr von meinen Kolleginnen auf die Liste gekommen sind, desto mehr hat man sich natürlich schon irgendwie Gedanken gemacht.
00:03:59: Okay warum hab' ich's noch nicht geschafft?
00:04:01: Was ist mit meinen Büchern irgendwie falsch?
00:04:03: was fehlt den, was die anderen
00:04:05: haben?".
00:04:05: Und dann hatte ich ja mein ersten Spiegel Bestseller mit Wwise & Fall.
00:04:10: Ich habe nämlich einfach Wendem abends beim Fotoshooting mit meiner besten Freundin am Strand in den Niederlanden einen Tiktok hoch geladen über Wwise and Fall und das ist über Nacht viral gegangen Bücher ausverkauft, die noch in den Läden waren und ich bin dann durch dieses Video unter anderem auf die Spiegelbesteller-Liste gekommen.
00:04:28: Und in dem Moment wo ich diese Nachricht bekam müsste man ja jetzt um wieder davon ausgehen dass ich an die Decke gegangen bin das ich so unfassbar glücklich gewesen bin.
00:04:35: und die Realität sieht einfach ein bisschen anders aus.
00:04:38: Ich habe mich irgendwie leer gefühlt weil ich dachte dass wenn ich diesen Spiegelbesteller habe sich alles für mich verändert wird und irgendwie hab ich in dem moment aber schon gemerkt dass es wahrscheinlich nicht passieren wird sich jetzt nicht mein ganzes Leben deshalb ändern wird.
00:04:51: Und ich hatte natürlich voll die Hoffnung, dass meine Vollgebände von der Reihe auch auf die Spiegelbeste aller Liste kommen.
00:04:56: und als das dann nicht passiert ist, Leute ... Also, Alter, ein Schein und jemanden, der nicht auf die Liste gekommen sind, da ging es dann so richtig los mit den Zweifeln.
00:05:04: Da dachte ich okay, scheiße!
00:05:06: Es war ein One-Hit-Wonder, ich hab's verkackt.
00:05:08: Die Leute mochten weiß im Vorland scheint nicht doll genug, sonst hätten sie ja die Vollgebende gekauft.
00:05:12: Und seitdem... Struggle ich so unfassbar doll mit meinem Selbstwert als Autorin.
00:05:18: Das ist wirklich nicht mehr feierlich und das war ja auch eine der Gründe, warum ich letztes Jahr fast in dem Schreiben aufgehört hätte, weil einfach der Druck auf meinen Schultern so unfastbar stark war.
00:05:25: Und da können viele Kolleginnen auch Relayten und es ähnlich empfinden, weil dieser Druck einfach von gefühlt Jahr zu Jahr schlimmer wird.
00:05:34: Weil die Konkurrenz natürlich immer stärker wird, weil vielmehr Titel aus dem Ausland übersetzt werden und generell deutsche Autorinnen gerade sehr schwer
00:05:40: haben.".
00:05:41: Aber mir hat das auf jeden Fall gezeigt, dass wir Glück nicht im Außen suchen können bzw.
00:05:46: finden können und vielleicht mal kurzfristig wenn man sich dann den Traum von seinem Auto erfüllt, was man schon immer haben wollte oder die eigene Bibliothek zu Hause baut ist es natürlich eine Sache die einen kurzfristige mit Glück erfüllt und mit positiven Gefühlen.
00:06:01: aber dieses tiefe wahre innere Glück nachdem alle ja irgendwie auch streben Das hat sich bei mir zumindest durch materielle Dinge noch nie verwirklicht Und deshalb habe ich jetzt in den letzten Monaten und Jahren versucht, das Gefühl für mich so ein bisschen zu reframe und neu zu definieren.
00:06:17: Und überlegt okay wie fühlt sich für mich denn wirklich glücklich sein an?
00:06:22: Was ist überhaupt die Qualität davon?
00:06:24: Da bin ich zu der Erkenntnis gekommen dass Glücklichsein für mich ganz viel mit inneren Frieden zu tun hat.
00:06:29: Das heißt wenn ich inneren frieden empfinde dann bin ich glücklich.
00:06:34: Mein langfristiges Ziel ist es, diesen inneren Frieden unabhängig von den äußeren Gegebenheiten zu empfinden.
00:06:40: Unabhängige davon was gerade irgendwie in meinem Job schiefläuft oder privat schief läuft will ich einfach diesen Frieden haben damit ich weiß dass mich der nächste Sturm nicht schon wieder komplett von den Socken hauen wird Und er wird kommen.
00:06:52: Leute, denn wir alle leben auf derselben Welt.
00:06:54: Wir alle sind umgeben von anderen Menschen und können nicht immer alles kontrollieren.
00:06:58: Und gerade für mich als Kontroletti ist das sehr schwer zu akzeptieren weil ich wirklich sehr gerne die Kontrolle über alles mögliche habe vor allem auch irgendwie über das Glück von anderen menschen.
00:07:06: also wenn es mein Liebsnicht gut geht dann hab ich mir das Gefühl ich müsste jetzt dafür sorgen, dass der Person besser geht und ich weiß, dass ich das gar nicht unter meiner Kontrolle habe.
00:07:14: Aber mein kleines inneres Kind versteht das manchmal immer noch nicht und da arbeiten wir auf jeden Fall noch dran.
00:07:19: Jetzt schlagen wir auch eine Brücke zu dem Thema worum es eigentlich gehen soll und zwar warum es uns oft auch irgendwie so schwer fällt Glück zuzulassen.
00:07:27: Ich kann nur von mir reden, aber ich weiß auch dass es ganz vielen anderen Menschen genauso geht.
00:07:31: Ich erwische mich manchmal da bin ich keine Ahnung gerade mit meinen Hunden spazieren oder mit meinen Freunden zusammen oder ich lese grade ein richtig gutes Buch oder hör irgendwie schöne Musik.
00:07:40: Übrigens höre ich momentan das neue Album von Noa Kahn rauf und runter seit des erschienenes im April Und ich bin in Dezember auf dem Konzert in München und ich werde Rots-und Wasser heulen.
00:07:48: Also wirklich wenn's im Dezmber richtig viel regnen sollte in Münchner liegt daran einfach alles voll heule, weil dieser Mann mit seiner Musik so komische Teile in mir triggert und beruhiert.
00:08:00: Dass ich gar nicht darauf klarkomme, aber das war jetzt immer kurz ein kleiner Side-Fact am Rande.
00:08:05: Jedenfalls wenn ich dann einen Moment habe, in dem gerade alles gut ist und ich merke, okay ... Ich bin grade so glücklich!
00:08:11: Ich bin grad irgendwie so ruhig innerlich... Und irgendwie ist grad alles schön und toll!
00:08:16: Dann kommt immediately also wirklich innerhalb von Sekunden irgendwie so'n Gedanke von wegen Okay, aber was ist wenn das nur die Ruhe vor dem Sturm ist?
00:08:24: Was, wenn ich jetzt glücklich bin und das auch wirklich zelebriere und akzeptiere und verinnerleche und morgen schon in der nächsten Sturme vor der Tür steht.
00:08:33: Was ist, wenn morgen irgendwas Schlimmes passiert und ich heute so glücklich Bin?
00:08:37: darf ich überhaupt glücklich sein oder sollte ich nicht vorsichtiger sein, sollte ich meine Umgebung abscannen nach irgendwelchen Gefahren?
00:08:43: Und ich finde das so schade, wenn ich das in diesen Momenten merke.
00:08:46: Ich bin einfach froh, dass ich es überhaupt merke, weil ich eine ganze Zeit lang sehr unbewusst durch mein Leben gelaufen bin und ich glaube, dass es für mich eigentlich schon ein relativ normaler Zustand war aber ich das halt nie hinterfragt habe.
00:08:58: Seit ich das hinterfrage, ja versuche ich daran irgendwie zu arbeiten, aber es ist wirklich schwer.
00:09:03: vor allem, aber wenn man solche Musste seit seiner frühen Kindheit verinnerlicht hat dann ist natürlich super schwer da rauszukommen Und ich kann euch auch mal ein Beispiel nennen, was mir da immer so in den Kopf kommt.
00:09:13: Also seit meiner frühesten, frühesten Kindheit habe ich wahnsinnig... krasse Verlustängste, gerade auch in Bezug auf meine Mama.
00:09:19: Meine Mama ist seventy zwei Jahre alt und wird dieses Jahr sogar schon seventy drei.
00:09:23: Und ja ich hatte immer eine in Anführungszeichen alte Mama, meine Mama ist super jung geblieben vom Charakter her und von allem.
00:09:30: aber allein vorm Alter her ist sie halt deutlich älter gewesen als die Mütter meiner ganzen Klassenkameraden damals.
00:09:36: Und dementsprechend habe ich natürlich von Anfang an immer schon so ein komisches Bauchgefühl gehabt wenn ich wusste okay mein Mama ist deutlich älter sie hat mich bekommen als sie forty-one war.
00:09:45: Das heißt, ich werde wahrscheinlich nicht so viel Zeit mit ihr haben wie viele andere Leute aus meiner Klasse.
00:09:51: Und dieser Gedanke hat mich um den Verstand gebracht, dass sich wirklich mit fünf Jahren oder so schon richtige Angstzustände entwickelt habe.
00:09:58: Ich konnte nicht schlafen, hatte Schlafstörungen und die ganze Nacht wachgelegen und hab mir die schlimmsten Sachen ausgemalt... ...und dann irgendwann auch angefangen, manntrin abends zu sprechen.
00:10:07: Also ich hab quasi gebetet obwohl ich gar nicht religiös bin aber immer wieder dieselben Worte und Sätze in meinem Kopf durchgesprochen, in der Hoffnung dass das irgendwas daran ändern könnte.
00:10:16: Dass meine Mama halt älter ist und ich hab dann so von wegen bitte, lieber Gott lass meine Mama noch vierzig Jahre leben und gesund sein und noch ganz lange bei mir bleiben.
00:10:26: Und immer wenn ich das gesprochen habe hat mich das kurzzeitig irgendwie beruhigt obwohl ich ja wie gesagt gar nicht religiös oder so aufgewachsen bin.
00:10:32: Und ich hab das tatsächlich richtig lange gemacht.
00:10:34: Ich weiß gar nicht, wie alt ich war, als ich angefangen habe damit aufzuhören vielleicht so um die achtzehn, neunzehnt, zwanzig, einundzwanzig?
00:10:40: Also ich hab's wirklich sehr lang gemacht.
00:10:42: aber ich bin immer wieder zu diesem Mann drin zurückgegangen und alle, die Nomeda Wen gelesen haben den zweiten Band von der Love Burns Reihe werden da eine kleine Ähnlichkeit zu Gracie feststellen denn sie hat ja auch so einen Mann drin, die sie seit ihrer Kindheit spricht, die ihr in Form von Kontrolle und Sicherheit vermitteln sollten obwohl es halt einfach so nicht funktioniert.
00:10:59: Und diese Angst vor allem jetzt um meine Mama, die hat sich halt wirklich durch mein ganzes Erwachsenenleben gezogen.
00:11:04: Durch meinen Teenager leben ja sowieso und sie ist auch immer noch da.
00:11:07: Und in Momenten wo ich dann so absolut glücklich bin und eigentlich durch meinem Wohnzimmer tanzen möchte kommt dann natürlich ganz oft so okay aber mit meiner Mama ist schon etwas älter.
00:11:16: was ist wenn ihr jetzt was passiert?
00:11:18: Was wenn Sie ins Krankenhaus kommen?
00:11:19: Oh es gewittert hier gerade bei uns!
00:11:21: Ich hoffe man hört's nicht.
00:11:23: Ich liebe übrigens Gewitter ihr auch.
00:11:24: Also ich hab schon ein bisschen Respekt davor, aber wenn ich so drin im sicheren bin dann finde ich Gewitter immer ganz toll.
00:11:30: Aber zurück zum Thema.
00:11:31: auf jeden Fall ist meine Mama letztes Jahr ins Krankenhaus gekommen und das war für mich der Moment der mir den Boden oder den Füßen weggezogen hat weil sie hatte eine versteckte Lungenembolie die entdeckt wurde Und wir sind sehr glücklich dass sie überhaupt entdecken wurde weil es tatsächlich eher so ein bisschen Zufall war.
00:11:45: Aber seitdem sind meine Ängste natürlich auch noch mal stark befeuert worden.
00:11:49: Und das ist halt so eine Sache.
00:11:51: in den Momenten, wo ich dann so glücklich bin, kommt dann halt oft dieses ABER.
00:11:54: Aber was ist wenn meine Mama etwas passiert?
00:11:56: Was ist, wenn sie morgen wieder ins Krankenhaus kommt?
00:11:58: Was is', wenn ich irgendwann keine mehr habe und allein bei dem Gedanken könnte ich jetzt schon los weinen aber... ...was ich jetzt versuche für mich zu verstehen ist.
00:12:08: Nur weil ich Angst davor habe, wird es ja nichts daran ändern das es passieren kann und das einzige was ich mir damit raube ist meine Kraft die ich im hier und jetzt hab und mein Glück was ich in hier und jetz hab.
00:12:18: Weil jetzt grad mein Mama ja noch da und mich mit ihr treffen und ich kann Zeit mit ihr verbringen und ich bin dankbar dafür.
00:12:24: aber wenn ich jetzt schon in diese Energie reingehe dass ich sie ja verlieren könnte dann verliere ich sie gerade schon weil der menschliche Kopf und der Geist und der Körper der unterscheidet nicht zwischen einer Vorstellung oder der Realität.
00:12:36: Das heißt, wenn ich in Gedanken immer und immer wieder in diesen Schmerz reingehe, den noch gar nicht stattgefunden hat dann ist es so als würde ich meine Mama ja die ganze Zeit verlieren und deshalb versuche ich da jetzt gerade einfach einen Weg für mich zu finden mehr um hier und jetzt zu leben und einfach das zu genießen was ich gerade habe und nicht schon im Morgen zu sein Und das fällt mir generell immer noch super, super schwer.
00:12:56: Achtsamkeit ist so eine Sache mit der hab ich mich schon sehr viel in meinem Leben befasst aber es ist für mich trotzdem nicht leicht im Moment zu bleiben gerade in stressigen und schwierigen Phasen.
00:13:06: Gerade wenn was passiert ist, was vielleicht nicht so cool ist oder ein bisschen wanken und schwanken lässt, fällt es mir einfach super schwer um hier und jetzt zu sein.
00:13:14: Ich glaube dass ich auch nur in momenten, wirklich im hier und jetzt bin auch wirklich diesen inneren Friedenspüre von dem ich vorhin gesprochen habe.
00:13:21: Und der für mich ja auch so ein bisschen dieses Glück symbolisiert, nachdem ich zumindest
00:13:25: strebe.".
00:13:26: Und an dieser Stelle noch mal einen kleiner Disclaimer es ist natürlich völlig fein dass jeder Mensch Glück für sich auf andere Art und Weise definiert.
00:13:33: also auch wenn jetzt jemand zuhört der sagt okay mir macht's wirklich glücklich wenn ich in meinem Traumhaus lebe oder mich macht mich machts wirklich glücklich wenn ich meine eigenen Bibliothek angucken oder mich macht es wirklich glücklich, wenn ich in meinem Traumauto zur Arbeit fahre.
00:13:45: Dann ist das natürlich völlig fein und auch irgendwie nicht verwerflich.
00:13:48: für mich persönlich hat sich einfach nur rausgestellt dass es halt nicht die Art ist, die mich erfüllt vor allem nicht auf Dauer Und mich würde jetzt einfach mal total interessieren, wie ihr Glück definiert und was für euch glücklich sein bedeutet.
00:14:01: Und ob es euch vor allem leicht fällt, glücklich zu sein?
00:14:04: Also wenn ihr dann die Folge zu Ende gehört habt, dann schreibt das doch gerne mal hier in die Kommentare oder schreibt mir wieder eine DM auf Instagram oder TikTok damit wir da ein bisschen darüber sprechen können weil ich glaube dass glücklich seien Einfach ja ein Thema ist Was uns alle betrifft Auf unterschiedliche Art und Weise.
00:14:18: Okay Jetzt kommt auch noch einen Sturm dazu Wildes Wetter.
00:14:21: Es ist auf jeden Fall sehr wilder Juni bis jetzt.
00:14:23: Also schreibt mir gerne mal in die Kommentare, wie ihr glücklich seid.
00:14:27: Definiert was für euch Glück ist.
00:14:29: und mein großes Ziel dieses Jahr und auch für die kommenden Jahre ist es halt einfach, mir nicht meinen Glück und meinen inneren Frieden selbst wegzunehmen indem ich so oft mit dem Kopf schon im Morgen stecke In irgendwelchen zukünftigen Szenarien und Katastrophen.
00:14:43: Und auch da habe ich etwas in mein Buch eingebaut, weil der vorliegenden Lorf was richtig gut dazu passt.
00:14:47: Und zwar ist meine Protagonistin Claudia sehr pessimistisch unterwegs aufgrund der Dinge die ihr passiert sind und vor allem natürlich auch aufgrund des Selbstmordes ihrer besten Freundinnen.
00:14:57: Aber wir haben ja auch noch Silas.
00:14:58: Und Silas ist so das Gegenteil von Cloud und er ist sehr optimistisch, aber er ist eher ein optimistischer Realist.
00:15:03: also es jetzt nicht so, dass er die ganze Zeit over the Moon ist und die ganzezeit nur wie so ein Glücksbärchen durch die Welt läuft.
00:15:09: weil er selbst mit Panikattacken zu kämpfen hatte weiß er natürlich was emotionaler Schmerz bedeutet und er würde deshalb auch niemals Cloudschmerz irgendwie runterspielen.
00:15:17: Aber was er ihr sagt und was ich persönlich einfach total toll finde is... Wir fragen uns ganz oft Was wenn?
00:15:24: Was wenn das und das passiert?
00:15:25: Was wenn ich diesen Job nicht bekomme, was wenn ich morgen oder übermorgen gefeuert werde.
00:15:30: Was dann nächste Woche eine schlimme Diagnose bekomme?
00:15:33: Was denn immer dieses was-wenn?
00:15:35: Und meistens ist es etwas negatives, was wir dahinter stellen!
00:15:38: Und Zeilis hat da etwas zu laut gesagt, was ich euch jetzt gerne vorlesen würde weil ich einfach finde dass auch irgendwie gut zu dieser Folge und zu diesem Thema passt.
00:15:45: Und kurz zur Einordnung, wo wir uns gerade befinden.
00:15:48: Seiles und Claude befinden sich auf einer nicht fertig gestellten Baustelle... ...und verstecken sich da vor ein paar Bauarbeitern.
00:15:54: den Kontext, den werdet ihr dann verstehen, wenn ihr das Buch lest.
00:15:57: Ich würde einfach jetzt mal einsteigen und dann verstehe ich auch warum.
00:16:00: ich denke dass dieses hier ganz gut zu dem ganzen Thema jetzt passt.
00:16:04: Als wir uns vor zwei Monaten auf dem Dach getroffen haben, da wirkte es als hättest du keine Angst vor dem Tod.
00:16:09: Keine Angst vor diesem Fall Zumindest nicht vor deinem.
00:16:12: Bist du so furchtlos oder ist es alles bloß eine Fassade?
00:16:15: Ich bin definitiv nicht furchtslos Trouble.
00:16:18: Die Antwort kommt ohne Zirkeln bei meinen Lippen.
00:16:21: Bei Cloud will ich nichts zerdenken, will keine Worte durch den Fleischwolf drehen um ja die Perfekten zu finden.
00:16:26: Aber wenn wir immer nur die Dinge tun die uns keine Angst machen würden wir da nicht eh jeden Tag ein bisschen sterben?
00:16:31: Der Tod ist nicht unser Feind Cloud.
00:16:33: Er ist mehr ein Lehrer der uns daran erinnert in Bewegung zu bleiben.
00:16:36: Sie klebt an meine Lippe saugt jedes Wort auf so wie ich vorhin ihr lachen.
00:16:41: Erst wenn wir stillstehen sterben wir.
00:16:43: Ihr Blick fällt auf meine Hand, macht es sich nervös das wir erwischt und von den Kopf abgeholt werden könnten?
00:16:49: Mir ist gar nicht aufgefallen dass ich immer noch an meinem Ring spiele!
00:16:52: Mit dem Zeigefinger schiebe ich die kleinen Kugeln am einem Daumen von links nach rechts.
00:16:56: Selbst wenn wir auf dem Revier landen dürfen wir in ein paar Stunden wieder gehen.
00:16:59: Sie würden uns nicht einbuchten solange wir keine Vorstrafen haben.
00:17:03: Das sagst du oft.
00:17:04: dieses selbst wenn was hat es damit aufsich.
00:17:08: Wir stellen uns so oft die falschen Fragen.
00:17:10: All diese Was-Währe-Vents, die uns nachts quälen, sie implizieren dass wir mit dem Ausgang einer Geschichte nicht klarkommen würden.
00:17:15: aber wir Menschen schaffen doch so viel mehr Herz wie Glauben!
00:17:18: Dass du hier bist beweist es.
00:17:19: doch Ich bin mir sicher das klaut verdammt.
00:17:21: viele Was-Vends plagen.
00:17:23: Was wenn Sie Ihre beste Freundin vom Sprung hätte abhalten können?
00:17:26: Was wenn dieser Schmerz niemals endet?
00:17:28: Doch selbst wenn sie für immer mit dieser Trauer leben muss atmet sie.
00:17:32: Und das ist doch alles was zählt.
00:17:35: Und das war jetzt eine ganz, ganz kleine Benisszene aus The Waiter Falling and Love.
00:17:39: Ich fand irgendwie ... Das war total passend, weil wir oft diese Was-Wens in unseren Köpfen haben und ich find diesen Gedanken unfassbar kraftvoll, dass Was-Ven durch einen Selbstwenn zu ersetzen, weil man sofort ne andere Energie spürt, wenn man sofort mehr Hoffnung irgendwie spürtt.
00:17:54: Vielleicht könnt ihr das auch mit in euren Alltag nehmen, wenn ihr immer wieder merkt, okay, Ihr Zeit denkt grade alles, ihr geht grad wieder in negative Emotionen rein oder ihr fragt euch die ganze Zeit was Wenn Sache XY passiert und euch in dem Moment dann zu sagen, selbst wenn Sache XY passiert werde ich damit klarkommen.
00:18:10: Selbst wenn ich vielleicht nächste Woche meinen Job verliere, werde ich einen neuen Job finden.
00:18:14: Selbst Wenn ich dieses Traumhaus nicht bekomme, werde Ich einen anderen Ort finden, den ich zu meinem Zuhause machen kann.
00:18:19: Selbst, wenn ich keinen Spiegel Bestseller schreibe, werde immer lieben Geschichten zu erzählen und wird damit niemals aufhören Und ich finde das einfach super super kraftvoll.
00:18:29: Ich weiß nicht, ob damit jemand von euch auch irgendwie was anfangen kann.
00:18:32: Aber ich finde diesen Gedanken von Psylus einfach sehr, sehr kraftvoll und sehr schön.
00:18:38: Und ich finde generell das Psyles sehr viele gute Sachen und Sprüche auf Lager hat und dass wir alle ja mal in seine Schule des Lebens gehen sollten weil er wirklich ein guter Lehrer wäre.
00:18:48: Und dann noch einen sehr cuter dazu.
00:18:50: aber das ist jetzt nochmal ein anderes Thema.
00:18:52: Ja, also das ist auf jeden Fall für mich meine Definition vom Glücklichsein gewesen und generell mein Ziel in Bezug auf glücklich sein.
00:19:00: Schreibt mir wie gesagt gerne mal wie ihr das Ganze seht und ja... Inwiefern ihr das Glücklichsein für euch definiert?
00:19:06: Und wie ihr vor allem versucht dieses Glück auch im Alltag zu spüren?
00:19:10: Und ob ihr genauso wie ich auch Probleme damit habt das wirklich zuzulassen?
00:19:15: Dann komme natürlich jetzt noch zu den Büchern die ich gelesen habe und danach noch zur Reflexionsfrage.
00:19:21: Und bei den Büchern habe ich jetzt eine richtig coole Info.
00:19:23: Und zwar darf ich gerade ein Buch vorablesen, das im August im UU-Verlag erscheinen wird und ich bin so happy darüber!
00:19:31: Ich hab vor ein paar Tagen eine Nachricht von meiner Lektorin bekommen die mich wirklich hat kreischen lassen denn in August erscheint die Übersetzung von Glass Go Boys und als dieses Buch angekündigt wurde vor ein paar Wochen war ich schon sofort hin und weg.
00:19:42: Ich habe den Klappentex gelesen und dachte mir oh mein Gott ich muss dieses Buch lesen.
00:19:45: es wird genau meinen Geschmack treffen und jetzt darf ich's einfach vor ablesen Vielleicht sogar einen Blöb dazu schreiben und ich kann es noch gar nicht fassen, also wirklich als diese E-Mail kam habe ich so laut geschrien innerlich dass ich glaube meine Elektoren hat auf jeden Fall ein paar hundert Kilometer entfernt.
00:19:59: Auf jeden fall hören müssen!
00:20:01: Und deshalb lese ich gerade Glasgow Boys und ich hab das Buch in zweieinhalb Tagen jetzt schon fast durch.
00:20:06: Also mir fehlen jetzt noch ungefähr zwanzig Prozent, und ich habe schon extrem viel gefühlt bei diesem Buch.
00:20:10: also ich bin absolut nicht enttäuscht.
00:20:11: Ich bin komplett in dieser Geschichte drin.
00:20:13: sie ist was ganz besonderes die fühlt sich ganz besonders an Sie ist irgendwie still aber irgendwie gleichzeitig auch so laut und dass es wirklich eine absolute Leser Empfehlung wenn das Buch rauskommt.
00:20:21: ihr müsst euch auf jeden Fall mal anschauen Und parallel lese ich immer noch Orca-Sommer.
00:20:25: Da bin ich aber tatsächlich noch gar nicht weitergekommen, seit ich die erste Folge aufgenommen habe und auch in Last Kiss of Summer bin ich noch nicht weiter gekommen.
00:20:31: Aber einfach weil das Buch jetzt inzwischen kamen und ich gerade auch noch ein Testlesebuch habe was ich nebenbei noch verschlinge worüber ich euch hoffentlich auch bald noch ein bisschen etwas erzählen kann.
00:20:40: Das sind erstmal so die Bücher die ich grade lese.
00:20:43: also ich denke mal dass sich heute oder morgen auf jeden Fall Glasgow Boys noch beenden werde und dann wäre ich sicherlich auch dazu nochmal auf Social Media ein bisschen meine Gedanken zu teilen.
00:20:51: Und jetzt kommen wir zu der Reflexionsfrage.
00:20:54: Ich habe mir eine Frage überlegt, die ich super spannend finde und die ihr euch natürlich auch wieder selbst stellen könnt.
00:21:01: Was macht mich unglücklich, obwohl ich es doch längst loslassen wollte?
00:21:04: Und da sind wir wieder beim Thema Loslassen.
00:21:06: Nur wer loslässt hat die Hände frei.
00:21:08: und was ich gerne loslassen würde, was mich unfassbar unglücklich oft macht ist das Thema Vergleichen.
00:21:14: Sich selbst zu vergleichen ist halt immer so eine Sache.
00:21:16: meistens verliert man dabei und meistens geht's danach auch nicht sonderlich gut.
00:21:19: deshalb sollte man es einfach nicht machen.
00:21:21: aber es ist sehr schwer das loszulassen, gerade wenn man viel auf Social Media unterwegs ist.
00:21:25: Man wird die ganze Zeit bombardiert mit dem perfekten Leben anderer, mit den perfeksten Körpern, die meistens aber auch irgendwie bearbeitet sind und deshalb ist vergleichen irgendwie auch so eine Sache, die einfach automatisch passiert.
00:21:35: und ich hasse das wirklich wie Pest dass ich mich so oft vergleiche oder halt auch was den Erfolg von anderen betrifft.
00:21:42: Dass ich natürlich da auch immer schaue, okay ... Ich kann da irgendwie nicht mithalten, ich kann dann nicht mitziehen.
00:21:47: Was mache ich falsch?
00:21:49: Wo muss ich noch mehr machen und wo muss ich irgendwie noch mehr
00:21:51: geben?".
00:21:52: Und das sind einfach alles so Gedankengänge die einen nie irgendwo hinbringen vor allem nicht an einem friedvollen Ort!
00:21:58: Da wollen wir doch alle
00:21:58: hin.".
00:21:59: Genauso ist es halt auch mit Verkaufsrängen.
00:22:01: Ich gucke ganz, ganz oft wenn mein Buch kurz vor dem Release steht meine Verkaufsringe und vergleich die natürlich auch irgendwie mit anderen Titeln, die im selben Genre erscheinen.
00:22:09: Und da haben wir wieder den Vergleich der einfach immer nur runterzieht.
00:22:12: Vor allem kommt's dazu dass wir als Autoren überhaupt gar nicht wissen was diese Verkausränge aussagen.
00:22:17: Also ich kann nicht sagen was ein Rang fünfhundert oder fünftausend oder fünfzehntausend bei Talia wirklich aussagt.
00:22:23: Und trotzdem nehme ich diese Zahlen und vergleicht mich und fühl mich dann schlecht und fühle mich dann mies Und das will ich einfach nicht mehr.
00:22:28: Jetzt habe ich mir jetzt oft schon auf die Finger haue und das versuche jetzt ja so ein bisschen runter zu schrauben, aber es ist halt echt gar nicht so leicht!
00:22:34: Genauso ist es auch mit Postings auf Social Media und die Interaktion darunter.
00:22:38: Ich vergleich mich oft dann auch irgendwie mit früheren Versionen meiner selbst, also dass ich dann sage okay aber damals habe ich irgendwie mehr Interaktionen gehabt als jetzt und warum kommentieren die Leute jetzt weniger?
00:22:48: oder auch beim Optischen?
00:22:49: Damals war ich halt viel sportlicher und hab's viel öfter geschafft ins Fitnessstudio zu gehen und all die Sachen, ich vergleiche mich nicht nur mit anderen Leuten permanent sondern halt auch mit alten Versionen von mir Und das führt halt alles irgendwie nicht zu diesem inneren Frieden den ich haben möchte.
00:23:04: auf jeden Fall eine Sache, die mich oft sehr unglücklich macht.
00:23:07: Und ich merke das auch immer ganz krass!
00:23:08: Ich habe manchmal eigentlich echt einen okayen Tag oder auch einen guten Tag und hab ne gute Stimmung und ich hab gut was geschafft in meinem Buch und war auch stolz darauf... ...und dann sitze ich irgendwann auf meinem Seseltier im Büro und gehe ans Handy und mache auch einmal so ne Doomscrolling-Session von nach halbem Stunde.. ..und wenn ich da mein Handy weglege.... fühle ich mich so kacke und so leer.
00:23:28: Und denke, alles was ich heute geschafft habe ist nicht gut genug... ...und es scheiße!
00:23:31: Alles was ich geschrieben hab, ist völliger Mist.
00:23:34: Ich bin irgendwie zu dick und ich bin irgendwie nicht sportlich genug.. ..und benutze irgendwie nicht die richtigen Produkte.
00:23:40: Meine Haare liegen irgendwie blöd.
00:23:42: also ich vergleiche mich dann so hart damit dass es mir nach einfach richtig schlecht geht und ich merke wie meine ganze Energie einfach so davon getragen wird wie vom Wind.
00:23:49: Da hab' ich auch keine Lust mehr drauf.
00:23:51: das heißt Das sind so Sachen die ich auf jeden Fall loslassen möchte Zum einen das vergleichen und zum anderen dieses ständige Doom Scroll, was mir am Ende sowieso überhaupt gar nichts bringt außer dass es meine Stimmung ruiniert.
00:24:03: Aber ja, auch da sitzen wir alle im selben Boot und haben mit denselben Themen zu kämpfen.
00:24:08: Wir kennen das Problem, dass Thor schon süchtig macht.
00:24:11: Man kommt gar nicht von weg.
00:24:12: Ich werde mir eine App runterladen, die mein Zugriff auf die Apps beschränkt hat.
00:24:18: Da ich quasi in die Apps nur zu einem bestimmten Zeitpunkt reinkomme und das nur online gehe um Sachen zu posten und offline gehe.
00:24:25: Auch das ist ein kleiner Lernprozess, durch den ich gehen muss.
00:24:29: Dann nehm ich euch mit auf die Reise und sag euch wie es bei mir läuft!
00:24:33: Jetzt sind wir am Ende der Folge angelangt.
00:24:35: Ich hoffe, es ist okay, dass meine Folgen noch kürzer sind.
00:24:39: Ich muss für mich den Weg finden, die richtige Länge zu finden und Geschwindigkeit zu finden.
00:24:45: Weil ich auch nicht genau weiß, wie tief würde ich reingehen?
00:24:48: Möchte ich eher an der Oberfläche kratzen oder eine Stunde übereinigen um das Elbe Thema zu reden?
00:24:54: Da finde ich gerade mein Weg.
00:24:55: Aber das fühlt sich alles schon gut so an, wie's ist.
00:25:00: Lasst mir gerne eine Bewertung da hier in Kommentar unter die Folge und vergesst nicht die Reflexionsfrage, dass ihr euch die auch selber stellen könnt.
00:25:09: Einfach mal zu schauen was macht euch vielleicht im Alltag unglücklich?
00:25:12: Und was könnt ihr vielleicht einfach rausschmeißen?
00:25:15: In dem Sinne bis zum nächsten Mal ihr Cuties!
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